future undone. Eine Versuchsanordnung über die Zukunft des Museums und das Museum der Zukunft

 

essence 2017
28. Juni bis 11. Juni 2017
Alte Post
Dominikanerbastei 11/Postsgasse 8
1010 Wien

Das Museum ist Teil der Gesellschaft. Doch wie findet Gesellschaft im Museum statt? Wie wird die Zukunft des Museums aussehen, und wie das Museum der Zukunft? Der /ecm-Lehrgang öffnet auf der essence einen Raum, der Besucher*innen dazu einlädt, sich an der Auseinandersetzung mit Visionen über Gegenwart und Zukunft des Museums mit Fragen, Gedanken und Anregungen zu beteiligen. Historische und gegenwärtige Quellen aus dem Rechercheprozess der Vorbereitung des diesjährigen /ecm-Ausstellungsprojekts future undone vermitteln Einblicke in Inhalt und Arbeitsweise der Kurator*innen. Sie bilden den Rahmen dafür Ideen, Reflexionen und Forderungen zu teilen und zu erweitern.

Mit einem Museums-Zukunfts-Zufalls-Generator tauschen wir Zukunftsentwürfe aus und laden zu zwei Lesekreisen, in denen wir am Beispiel ausgewählter Texte gemeinsam weiterdenken, debattieren und mögliche Handlungsanweisungen formulieren. Die Ergebnisse werden Teil des Arbeitsprozesses für die /ecm-Ausstellung, die der Lehrgang am 9. Oktober 2017 im Angewandten Innovation Lab (AIL) eröffnet.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag 14.00 bis 18.00 Uhr
Donnerstag 14.00 bis 21.00 Uhr

Termine
Dienstag, 27. Juni 2017, 19.00 Uhr Eröffnung The Essence 17
Mittwoch, 28. Juni 2017, 19.00 Uhr /ecm diskurs
Donnerstag, 29. Juni 2017, 17.00 Uhr Lesekreis
Donnerstag, 6. Juli 2017, 17.00 Uhr Lesekreis

zusammen–arbeiten

 

The Essence 2016
Kollektiver Zine-Workshop
7. Juli 2016, 16 bis 19 Uhr
Präsentation und Diskussion ausgewählter Masterthesen mit Teilnehmer_innen des /ecm Jahrgangs 2014–16
14. Juli 2016, 18.30 Uhr

Studierende des /ecm Masterlehrgangs für Ausstellungstheorie & -praxis richten im Rahmen der Essence einen offenen Arbeitsraum ein und ermöglichen Einblicke in vergangene sowie aktuelle Prozesse ihres kollaborativen Arbeitens. Ausgehend von wesentlichen Lehrgangsinhalten und ihren gegenwärtigen Forschungsinteressen diskutieren und erproben sie Potenziale gemeinschaftlichen Handelns und laden die Besucher_innen ein, daran teilzuhaben.

Abbildung: Performance "Frontier Effects", Guillherme Pires Mata, 2016, Foto: Eva Meran

OUT OF THE BOX

 

The Essence 2014
Künstlerhaus Wien, Karlsplatz 5, 1010 Wien
26. Juni 2014 – 13. Juli 2014

Die TeilnehmerInnen des /ecm 2012–14 haben gemeinsam die Ausstellung "Out of the Box. 10 Fragen an künstlerische Forschung" konzipiert, die vom 29.11.2013 bis 05.01.2014 im MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst gezeigt wurde. Im Zentrum standen die zehn internationalen Forschungsprojekte der Universität für angewandte Kunst, die vom österreichischen Wissenschaftsfonds im Rahmen von PEEK gefördert werden. Ausgehend von der konkreten Praxis des Projektalltags stand die Frage im Mittelpunkt, wie künstlerische ForscherInnen heute arbeiten. Dadurch ist es gelungen die konkrete Praxis des künstlerischen Forschens sichtbar und erfahrbar zu machen, ohne eine Definition festzuschreiben. Anlässlich der Essence 2014 wird die zur Ausstellung erschienene Publikation – mit Beiträgen von den Projektteams sowie Florian Dombois, Julian Klein und Sibylle Peters – erneut präsentiert, um sowohl die Inhalte der künstlerischen Forschungsprojekte als auch Eindrücke dieser Schau zu vermitteln.

Da auch außerhalb von Institutionen und unabhängig von Förderstrukturen künstlerisch geforscht wird, war es für das kuratorische Konzept von großer Bedeutung, diese Vielfalt aufzuzeigen und autonome Wissensproduktion in den Blick zu rücken. Aus diesem Grund wurde im Vorfeld ein Open Call für "(Lecture–) Performances zu undisziplinierter Wissensproduktion" initiiert, der die Ausstellung um weitere Ansätze ergänzen und gängige Förderstrukturen zur Diskussion stellen sollte. Im Laufe des Prozesses wurden viele Fragen und Kritikpunkte zum Auswahlverfahren diskutiert, die letztendlich nicht zur Gänze umgesetzt werden konnten. Daher möchte der /ecm 2012–2014 dieses für die kuratorische Praxis relevante Thema von Einladungspolitiken und Auswahlverfahren im kulturellen Feld erneut aufgreifen und eine Podiumsdiskussion im Rahmen der diesjährigen Essence veranstalten. Die TeilnehmerInnen beleuchten die meist unreflektierte Praxis des Open Call aus unterschiedlichen Positionen im Hinblick auf ihre demokratisierenden Potentiale ebenso wie auf ihre Probleme und Fallen.

The Essence 2010

 

Künstlerhaus, Karlsplatz 5, 1010 Wien
Eröffnung am Mittwoch, 23. Juni 2010, 19 Uhr
Beteiligung des /ecm–Masterlehrgangs durch eine Info-Installation des Designbüros Toledo i Dertschei

ecm / Toledo i Dertschei
ecm–Palette, 2009
120 x 80 x 200 cm

Aufrühren und Farbe bekennen!
Die Installation ist mit der Vorgabe, die Maße einer Palette nicht zu überschreiten, im Rahmen der Expocase/Köln entstanden. Diese Farbeimer-Installation bietet multimediale Information über den /ecm–Masterlehrgang und soll Diskussionen zur Gestaltung von Ausstellungen anregen. Leere Farbeimer, wie sie meist irgendwo versteckt in jedem Ausstellungsraum zu finden sind. Die Farben werden neu angerührt, aufgetragen und verändern den Raumeindruck. Ohne wirklich explizit zu werden, sind sie doch Teil jeder Ausstellungsgestaltung. Solchen und anderen, meist unhinterfragten Selbstverständlichkeiten, widmet sich der /ecm.