Social Glue: A Sticky Reassembling

Angewandte Festival 2026
1.– 4.7.2026
Vordere Zollamtsstraße 7, 1030 Wien
Seminarraum 26, EG

Öffnungszeiten
Mittwoch, 16:00–21:00 Uhr
Donnerstag und Freitag, 11:00–21:00 Uhr
Samstag, 11:00–18:00 Uhr

Eine Mitmach-Ausstellung, ein wachsender Klebeprozess, eine kollektive, räumliche Collage! Im doppelten Sinn von „sticking together“ wollen wir mit dir zusammen kleben – für mehr Zusammenhalt.
Zur Auswahl steht eine feministisch kuratierte Materialsammlung, die zerschnitten, arrangiert und geklebt werden will. Ausgestattet mit Schere und Kleber laden wir dazu ein, klebende Statements abzugeben und verschiedene Perspektiven zusammenzubringen. Welchen Fokus möchtest du verrücken? Mit welcher Realität willst du brechen? Wo willst du einen Fluchtpunkt setzen?

A hands-on exhibition, a growing process of pasting, a collective, spatial collage! In the twofold sense of ‘sticking together’, we want to stick with you – as an act of solidarity.
A collection of materials curated from a feminist perspective is waiting to be cut up, rearranged and glued together. Equipped with scissors and glue, we invite you to paste statements and bring together different perspectives. Which focus do you want to shift? Which reality do you want to break with? Where do you want to set a vanishing point?

Programm

Vernissage & Workshop
Mittwoch, 01.07.2026 ab 17:00 Uhr
Zur Eröffnung unserer Mitmach-Ausstellung wollen wir die Collage gemeinsam starten!
Auf dem Tisch türmen sich Zeitschriften, Fotografien, Texte, Postkarten, Sticker, Scheren und verschiedene Kleber. Die leere Wand lädt zum gemeinsamen Bekleben ein. Tauch’ ein in die Welt der Collage und Protest-Klebeaktionen, stöbere durch das Material, setz’ es neu zusammen und vor allem: let’s stick together!

Finissage
Samstag, 04.07.2026, 16:00–18:00 Uhr

SLUDGE Eine Ausstellung über zeitgenössische Content-Kultur, Zeitverschwendung und das ewige Warten auf … auf … ja worauf denn eigentlich?

Angewandte Festival 2024
26.–29.06.2023, 11:00 bis 21:00
täglich Rundgänge um 13:00 und 16:00 mit einer Person des kuratorischen Teams
Vordere Zollamtsstraße 7, 1030 Wien
Seminarraum 26, EG

Die Gruppenausstellung zeigt Werke von vier KünstlerInnen, die sich inhaltlich oder formal mit zeitgenössischer Content-Kultur auseinandersetzen. Als Klasse für Ausstellungstheorie und -praxis haben wir eine kuratorische Strategie entwickelt, die wir “sludge-curating” nennen. Diese kuratorische Strategie ist inspiriert von “sludge-content”, der sich in Form von inflationären Split-screen Videos, die unzusammenhängende Inhalte gegenüberstellen, auf Social Media Plattformen verbreitet. “sludge-curating” mischt die Wirkungsebenen eines Ausstellungsraumes mit dem Ziel, das Publikum zu einer längeren Verweildauer sowie Aktion und Reaktion zu provozieren. 

KünstlerInnen: Nana Mandl, Philipp Pess, Paul Riedmüller, Theresa Rothe
Kuratorinnen: Caroline Ahorner, Victoria Bersch, Marlene Heidinger, Julie Kohn, Viviane Kübler, Aftab Maher

Fr, 28. Juni, 18:00
Rundgang mit Janine Weger (Alumna TransArts) zu Ausstellungen der Abteilungen /ecm – educating/curating/making, Expanded Museum Studies, Fotografie, Malerei und Animationsfilm und TransArts.

Kuratorisch Forschen an der Schnittstelle von Theorie und Praxis. Einblicke in aktuelle Fragen und Vorgangsweisen einer vielfältigen Forschung im kuratorischen Feld

 


Angewandte Festival 2022
Dienstag, 28. Juni – Freitag, 01. Juli 2022
Universität für angewandte Kunst Wien, Auditorium
Vordere Zollamtsstraße 7, 1030 Wien 

Das /ecm Master Thesis Onlinearchiv ist eine digitale Plattform, die alle Abschlussarbeiten des /ecm-Lehrgangs versammelt, sichtbar und zugänglich macht. Es gibt Einblick in die Forschungsthemen der Absolvent:innen und stellt jede einzelne Arbeit in den Zusammenhang des Lehrgangs als Langzeitforschungskontext im Bereich Ausstellungstheorie und -praxis. Im Sinne eines kontinuierlichen, kollektiven Rechercheprozesses baut jeder Lehrgang auf den Vorangegangenen auf. Dieser Wissensaustausch sowie Prozesse des Voneinanderlernens, werden über die visuelle Darstellung und Ordnung der Masterthesen sichtbar. Das Archiv ist ein semantisches Netz, in dem die Texte auf unterschiedlichen Ebenen miteinander verknüpft sind und die Entwicklung der Themenschwerpunkte über die letzten zwanzig Jahre veranschaulicht werden kann. Die Plattform kann als Rechercheressource für kuratorische Projekte und Texte genutzt werden und Interessent:innen des /ecm Lehrgangs als Tool dienen.

Ergänzend zum Onlinearchiv werden die Themen, Fragestellungen und Rechercheprozesse der Masterthesen des Lehrgangs 2020–22 ausgestellt. Es entsteht ein kritischer Dialog zwischen digital und analog.

Kuratiert von Marie Artaker gemeinsam mit Miriam Bankier, Stephan Kuss, Claudia Mark und Katrin Prankl
/ecm Leitungsteam: Martina Griesser-Stermscheg, Christine Haupt-Stummer, Renate Höllwart, Beatrice Jaschke, Monika Sommer, Nora Sternfeld, Luisa Ziaja

Archaeutopische Untersuchungen

 

The Essence 18
Ausstellungseröffnung, 20. November 2018, 19:00 Uhr
21. November 2018 bis 25. November 2018
Mi, Sa, So, 14.00–18.00 Uhr, Do, Fr, 14.00–21.00 Uhr
Vordere Zollamtsstraße 3, 1030 Wien

Wir schreiben das Jahr 21**. Recherchen zufolge wurde am 29.10.2017 von 24 Forscher*innen des /ecm 2016-18 an der Universität für Angewandte Kunst in Wien die Schule der Archaeutopie gegründet. Seither untersucht sie gesellschaftliche Utopien durch einen forschenden Blick auf Vergangenheit und Gegenwart und entwirft alternative Zukunftsvorstellungen für die Form, Funktion, Wirkung und Relevanz des Museums.

Die Ausstellung zeigt ein erweiterbares Raumexperiment, in dem anhand individueller Arbeiten der Gründungsmitglieder versucht wird, den zweijährigen kollektiven Diskussions- und Denkprozess über Ansprüche an Ausstellungs- und Vermittlungspraxis zu rekonstruieren. Die Forschungsergebnisse materialisieren sich durch Klänge und Fäden im Raum. Sie symbolisieren Überschneidungen, Verknüpfungen, Verbindungen, Nahtstellen, Referenzen und Netzwerke und bleiben offen für neue Erkundungen.

Cyber Archives
Die Schule der Archaeutopie im Gespräch mit Ali Akbar Mehta
Mittwoch, 21. November 2018, 19.00 Uhr

Ali Akbar Mehta beschäftigt sich in seiner medienübergreifenden künstlerischen Praxis mit kollektiven Geschichts-, Identitäts- und Konfliktnarrativen. Im Rahmen eines Vortrages mit anschließendem Gespräch gibt er Einblick in sein Forschungsfeld der Cyber Archives.
Der Künstler und Kurator lebt und arbeitet in Helsinki und Mumbai. Er ist Gründungsmitglied des "Museum of Impossible Forms" in Helsinki. 2018 absolvierte er sein Masterstudium in Visual Culture, Curating, and Contemporary Art an der Aalto University mit der Abschlussarbeit "Cyber Archive: Being and Doing Knowledge".

Das Gespräch moderiert Antonia Plessing, Mitglied der Schule der Archaeutopie
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.