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Endlich ist es soweit. Die internationalen Debatten zur Dekolonisierung von ethnologischen Sammlungen werden allmählich auch auf Technikmuseen übertragen. Ausgangspunkt der Podiumsdiskussion mit Larissa Förster, Simon Inou und Anna Yeboah ist ein Pilotprojekt am Technischen Museum Wien. Im Fokus stehen dabei Rohstoffe, Materialproben und Nahrungsmittel kolonialen Ursprungs aus dem 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Sie sind wichtige Dokumente für die europäische Wirtschafts-, Handels- und Wissensgeschichte, ermöglichen Rückschlüsse auf potenzielle Ausbeutungsverhältnisse und stehen exemplarisch für Objekte aus kolonialem Kontext in europäischen Technikmuseen. Grundlage für das Projekt ist die Erarbeitung eines rassismuskritischen Vokabulars und die Sensibilisierung im Umgang mit Zuschreibungen in der Objektdatenbank. Gemeinsam diskutieren wir Forschungsstrategien an kolonialen Sammlungen, die Zusammenarbeit mit außerinstitutionellen Akteur_innen, die Vermittlung dekolonialer Erinnerungskultur sowie Ziele und Anforderungen einer antirassistischen Institutionsentwicklung in öffentlichen Museen.

Eine Kooperation des /ecm-Lehrgangs an der Universität für angewandte Kunst Wien mit dem Technischen Museum Wien im Rahmen des 2021 vom BMKOES geförderten Projektes „Objekte aus kolonialem Kontext in österreichischen Bundesmuseen“ und der „Decolonial Summer School“ (30./31.8.2021) am Technischen Museum Wien

Anmeldung unter: ecm_anmeldung@uni-ak.ac.at
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