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/ecm diskurs 21: Bitte Keine Inszenierung!

 

Freitag, 9. Jänner 2015, 19 Uhr
Universität für angewandte Kunst Wien, Dachgeschoß SRA, Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

Vortrag: Martin Schmidl, Künstler und Kulturwissenschaftler, Institut für Kunst im Kontext, Universität der Künste Berlin
Moderation: Christine Haupt Stummer, section.a, schnittpunkt, Co-Leiterin /ecm, Wien

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie historische Ausstellungen, die wie in Dachau extrem im Fokus internationaler Wahrnehmung und politischer Einflussnahmen stehen, visuell formatiert werden. Ausstellungen auf dem Gelände des früheren KZ Dachau sind seit Herbst 1945 bis heute geplant, umgesetzt und durch eine internationale Öffentlichkeit diskutiert worden. Martin Schmidl beschreibt im Abgleich diverser Inszenierungskonzepte der letzten sechzig Jahre welche Ziele verfolgt werden und welche Bilder aus diesen Prozessen resultieren und stellt diese exemplarisch Beispielen aus der Kunst und angewandten Ausstellungsgestaltung gegenüber.

Martin Schmidl ist Künstler und Kulturwissenschaftler. Seit 2012 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunst im Kontext der Universität der Künste Berlin. Tätigkeiten sind die gestalterische Konzeptionen von Ausstellungen wie "Archiv Galerie" im Haus der Kunst München 2014 oder "skulptur projekte münster 07" im Westfälisches Landesmuseum Münster 2005–07. Er war Mitglied der Künstlergruppe "finger" und Mitherausgeber des gleichnamigen Newsletters von 1998–2001.

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