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/ecm diskurs 27:
ON EST ENSEMBLE ET ÇA VA WAKA
A Few Reflections on Navigating the Xenopolis*

 

Lecture: Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, Art Director of the art space SAVVY Contemporary Berlin and Curator at Large of documenta 14
Moderation: Nora Sternfeld, Professor for Curating and Mediating Art, Aalto University Helsinki and Co-Director /ecm, Wien

Samstag, 8. April 2016, 19 Uhr
Universität für angewandte Kunst Wien, Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

Thinking of exhibition making as an act of assembly of notions, peoples and histories? Ça va waka in Cameroonian pidgin and Franglais means ‚all will be good’ and from that same context, a popular phrase upon farewell is "on est ensemble" or "we are together" – an almost frantic invocation and incantation of an eminent (re-) assembly. This lecture addresses the question of space and assembly in a world of movement. Thirdspace – the space in flux – is a continually and rapidly changing ‘lived/social space’ of experientiality, that goes beyond its mere physicality and conceptualisation as a space. And what does this mean for curatorial spaces and assemblies?

*Xenopolis was the title of an exhibition by Simon Njami at the Deutsche Bank Kunsthalle
Image credits: Nassim Rouchiche, ca va waka

VIDEO: ON EST ENSEMBLE ET ÇA VA WAKA – A Few Reflections on Navigating the Xenopolis*
 

/ecm diskurs 26:
Das Museum als künstlerisch-wissenschaftliches Forschungsformat

 

Vortrag: Michael Fehr
Moderation: Nora Sternfeld

Samstag, 16. Jänner 2016, 15.30 Uhr
AIL – Angewandte Innovation Laboratory, Franz-Josefs Kai 3, 1010 Wien

Im Vortrag werden unterschiedliche künstlerisch-wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit dem Format "Museum" vorgestellt und im Kontext verschiedener theoretischer Ansätze analysiert.

/ecm diskurs 25:
Widerständige Falten, soziale Knoten, historische Schichten
Mode anders Ausstellen

 

Sonja Eismann im Gespräch mit Nora Sternfeld

Donnerstag, 9. Juli, 19 Uhr
Künstlerhaus, Karlsplatz 5, 1010 Wien

Das Ansehen von Mode hat sich spürbar gewandelt. Was früher als mehr oder minder trivialer, stets feminisierter Ausschmückungsprozess privater Natur wahrgenommen wurde, ist heute ernst zu nehmender Gegenstand wissenschaftlicher Auseinandersetzungen, materieller Geschichtsforschung _ und nicht zuletzt spektakulärer Ausstellungen. Die „Fashion Show“ im Museum ist heute ein Garant für Blockbuster-Erfolge – BesucherInnen weltweit strömen in Institutionen, um die Kreationen von berühmten Couturiers wie Cristóbal Balenciaga, Karl Lagerfeld oder Vivienne Westwood zu bestaunen. Auch sorgfältig angelegte Textilsammlungen werden dem Publikum unter wechselnden thematischen Gruppierungen immer wieder neu präsentiert. Doch diese Ausstellungen, die großen Wert auf atmosphärische Präsentation und/oder historische Exaktheit legen, bleiben bezüglich der Darstellung der mannigfaltigen historisch-kolonialen, transnationalen, künstlerischen, sozialen, materiellen, theoretischen wie affektiven Verknüpfungen und Verstrickungen, die dem Schaffungsprozess von Mode inhärent sind, oft merkwürdig unterkomplex. Wie könnte eine vielschichtigere Thematisierung von Mode in Ausstellungskontexten aussehen, die die meist kommerzielle Logik der zeitgenössischen „Fashion Museology“ durchbricht? Und was wäre dadurch gewonnen?

/ecm diskurs 24:
Welches Haus der Geschichte?

 

Begrüßung: Gerald Bast, Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien
Oliver Rathkolb, Historiker, im Gespräch mit Monika Sommer, Leitungsteam /ecm

Donnerstag, 9. April 2014, 19 Uhr
Ausstellungszentrum Heiligenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, Stiege 8, 1010 Wien

Ideen dazu füllen bereits Bände und doch wirft es aktuell zahlreiche kulturpolitische, wissenschaftliche und museologische Fragen auf – das Haus der Geschichte. Obwohl Teil von vier Regierungserklärungen, war es bis zur jüngst gefällten überraschenden Entscheidung von Minister Josef Ostermayer fast schon totgeglaubt.

Was wird das Haus der Geschichte leisten? Fußt es auf der Idee des Nationalmuseums des 19. Jahrhunderts oder kann es gelingen, diese zu überwinden? Wie verhält es sich zur bestehenden Museumslandschaft? Übernimmt es lediglich Repräsentationsaufgaben oder ist es Forum für kritische und gesellschaftsrelevante Fragen der Geschichte und Gegenwart? Werden Erkenntnisse der Museums Studies und der Institutionskritik Folgen für die Konzeption der institutionellen Strukturen haben? Reicht es, auf bestehende Sammlungen zurückzugreifen? Freuen sich Touristiker/innen über ein weiteres, gut vermarktbares Ziel in habsburgischen Gewändern oder braucht das Haus der Geschichte ein deutliches architektonisches Signal des demokratischen 21. Jahrhunderts? Welche Rolle spielt die (zeitgenössische) Kunst? Wie versteht der Zeithistoriker Oliver Rathkolb, Regisseur des Making of des Hauses der Geschichte, seine Aufgabe?

Infokarte

/ecm diskurs 23:
Umkämpftes Museum: Das Making-of des Berliner Humboldt-Forums

 

Friedrich von Bose, Museologe, Humboldt-Universität zu Berlin, im Gespräch mit Nora Sternfeld, Leitungsteam /ecm

Freitag, 13. März 2014, 19 Uhr
Universität für angewandte Kunst Wien, DG, SRB, Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

Wenn wie geplant 2019 das Humboldt-Forum im wiederaufgebauten Berliner Stadtschloss seine Türen öffnet, ist dies der vorläufige Höhepunkt einer langen Reihe von Neueröffnungen von Museen mit ethnologischen Sammlungen im deutschsprachigen Raum. In seinem Vortrag wird Friedrich von Bose die vielfältige Bedingtheit des kulturellen Prestigeprojekts durch stadtentwicklungs-politische und wissenschafts- und museumshistorische Diskurse sowie postkoloniale und museologische Debatten herausarbeiten. Er wird den damit zusammenhängenden kulturpolitischen Logiken nachgehen, die den Planungs-prozess konstituieren. Es wird darum gehen eine kritische Perspektive zu erarbeiten, die sowohl städtische und nationale als auch transnationale Entwicklungen im Blick hat und so auch für andere Museumskontexte fruchtbar gemacht werden kann.

/ecm diskurs 22:
Welches Wien Museum braucht Wien?

 

Begrüßung: Gerald Bast, Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien
Matti Bunzl, designierter Direktor Wien Museum, im Gespräch mit Monika Sommer, Leitungsteam /ecm

Montag, 19. Jänner 2015, 19 Uhr
Ausstellungszentrum Heiligenkreuzer Hof, Universität für angewandte Kunst Wien, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien

Das Wiener Stadtmuseum befindet sich in einer heißen Phase: Die Entscheidung für die Nachfolge von Wolfgang Kos, der Ende September 2015 nach zwölfeinhalbjähriger rastloser und umtriebiger Tätigkeit als Direktor in Pension gehen wird, ist gefallen. Der Wiener Anthropologe Matti Bunzl übernimmt mit Oktober 2015 seine Agenden - und mehr: Nach jahrelangem Tauziehen um den Standort des künftigen Wien Museums soll Anfang 2015 der Architekturwettbewerb für den Erweiterungsbau am Karlsplatz ausgeschrieben werden. Der Oswald Haerdtl-Bau, ein Manifest einer Museumsidee der moderaten Wiener Nachkriegsmoderne, muss saniert werden. Gleichzeitig gilt es, die inhaltliche Reputation des Hauses zu wahren und zu reflektieren, was ein Stadtmuseum heute für eine pluralistische und heterogene Gesellschaft leisten kann, sonst droht der Neubau noch vor seiner Errichtung zur Kulisse zu werden. Welche Aufgaben hat ein Stadtmuseum im 21. Jahrhundert? Wo übernimmt es Repräsentationsaufgaben und Deutungsmacht und wann gibt es beides ab? Welche Positionen und Erkenntnisse der künstlerischen Institutionskritik wie der wissenschaftlichen Museum Studies fließen in die inhaltliche Konzeption des Hauses ein und welche organisatorischen und baulichen Strukturen müssen folgen?

Infokarte

/ecm diskurs 21:
Bitte Keine Inszenierung!
Das KZ Dachau und seine Ausstellungsgeschichte

 

Vortrag: Martin Schmidl, Künstler und Kulturwissenschaftler, Institut für Kunst im Kontext, Universität der Künste Berlin
Moderation: Christine Haupt Stummer, section.a, schnittpunkt, Co-Leiterin /ecm, Wien

Freitag, 9. Jänner 2015, 19 Uhr
Universität für angewandte Kunst Wien, Dachgeschoß SRA, Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie historische Ausstellungen, die wie in Dachau extrem im Fokus internationaler Wahrnehmung und politischer Einflussnahmen stehen, visuell formatiert werden. Ausstellungen auf dem Gelände des früheren KZ Dachau sind seit Herbst 1945 bis heute geplant, umgesetzt und durch eine internationale Öffentlichkeit diskutiert worden. Martin Schmidl beschreibt im Abgleich diverser Inszenierungskonzepte der letzten sechzig Jahre welche Ziele verfolgt werden und welche Bilder aus diesen Prozessen resultieren und stellt diese exemplarisch Beispielen aus der Kunst und angewandten Ausstellungsgestaltung gegenüber.

Infokarte

/ecm diskurs 20:
Learning for Life and the Role of Museums 

 

Vortrag: John Falk, Professor of Free-Choice Learning at Oregon State University and Director, OSU Center for Research on Lifelong STEM Learning and Lynn D. Dierking, Professor, Free-Choice STEM Learning STEM =Science, Technology, Engineering & Mathematics

Donnerstag, 11. Dezember 2014, 19 Uhr
Kunsthistorisches Museum Wien, Bassano Saal, Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien

Why do people visit museums, what do they do there, and what, if anything, do they take away from these experiences? In this presentation Drs. John H. Falk and Lynn D. Dierking will explore these questions, framing the use of museums and other cultural institutions within the context of lifelong, free-choice learning. Throughout they will offer a “visitor’s eye view” of museums and other cultural institutions, discussing how changes in societies worldwide are affecting these institutions and the people who visit them, drawing upon research they have conducted over the last 30+ years. Highlighting the talk will be findings from a recently completed International Science Center Impact Study that demonstrates the value that visitors themselves derive from these experiences.

Infokarte

/ecm diskurs 19:
How to work with local art production in a globalized context?

 

Paneldiskussion im Rahmen der Vienna Artweek
Ausgehend von der Programmatik des 21er Haus widmet sich die Diskussion der Frage nach kuratorischen und institutionellen Strategien lokale und internationale künstlerische Produktion in ein Wechselverhältnis zu bringen.

Es diskutieren: Dóra Hegyi, Kuratorin, Projektleiterin tranzit.hu, Budapest, Gregor Muir, Direktor Institute for Contemporary Art, London, Shaheen Merali, Kurator, Autor, London, Chris Sharp, Kurator, Autor, Mexico City, Luisa Ziaja, Kuratorin 21er Haus, Co-Leiterin /ecm, Wien
Moderation: Robert Punkenhofer, Künstlerischer Leiter VIENNA ARTWEEK

Mittwoch, 19. November 2014, 18 Uhr
21er Haus, Blickle-Kino, Arsenalweg 1, 1030 WienOrganisation /ecm 2014 – 2016 in Kooperation mit dem 21er Haus im Rahmen der VIENNA ARTWEEK

Infokarte

/ecm diskurs 18: 
WHO IS CALLING?

 

A conversation with Can Gülcü, Hannah Rosa Oellinger, Joshua Simon
Welcome and Introduction: Beatrice Jaschke
Moderation: Katja Stecher

Thursday, 10 July 2014, 7.30 pm
Künstlerhaus Wien, Karlsplatz 5, 1010 Vienna

Free admission

How open are Open Calls? Are they a democratic tool or a mechanism of competition? Could we think of alternatives for them in order to develop a fair and open practice?

In the field of art and culture these supposedly open biddings are frequently used to acquire and support "young talents". Artists are offered possibilities to participate in exhibitions, festivals, residencies and workshops or receive awards and grants. Everybody is welcome to take part – but in the end there is only one winner who is selected by a committee of experts, while the remaining proposals hardly get any attention. Upon closer inspection the Open Call proves to be a neoliberal practice that pretends to follow democratic principles. As Joshua Simon points out in his book Neomaterialism: "the real winner of this competition are the institutions because they regulate the market. The single artist who gets chosen in an Open Call articulates for the institution its notion of social and individual value."

Although the Open Call is a commonly used model in the art field it’s inherent power structures and competitive setup has hardly been reflected on. This lack makes it crucially significant for the curatorial practice to examine this mode of operation critically. We would like to reflect on and discuss this topic together with different "players" in the art field.

/ecm diskurs 17:
Shaheen Merali on Fragile Hands
A Curatorial Essay on Stated Subjectivities

 

Beatrice Jaschke im Gespräch mit Shaheen Merali
Rundgang mit Shaheen Merali, Ramesch Daha, Lisl Ponger

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Der Eintritt ist frei.

Samstag, 12. April 2014, 15 Uhr
Ausstellungszentrum Heiligenkreuzer Hof, Grashofgasse 3 oder Schönlaterngasse 5, 1010 Wien

Mit Referenz auf Chris Markers Filmessays thematisieren die 27 teilnehmenden KünstlerInnen aus sechs verschiedenen Ländern politische und soziale Veränderungen, die sowohl eine imaginierte als auch die reale Globalisierung mit sich bringen. Ihre Antworten manifestieren sich als ästhetische Positionen, welche die Hybris des globalen Kapitalismus im Gewand der Demokratie in Frage stellen. Die Filmessays sind Bezugspunkt für viele Kunstschaffende. Ausgehend von dieser Ausstellung befragen wir Shaheen Merali nach seinen kuratorischen Strategien und Herangehensweisen und diskutieren mit den anwesenden KünstlerInnen das Verhältnis zwischen Kunst und Politik und gehen der Frage nach inwieweit die Kunst und ihre Institutionen durch die Mobilisierung kritischer Inhalte dazu beitragen können, die Vorstellung von Öffentlichkeit als Forum gesellschaftlicher Konfliktaustragung zu stärken. 

/ecm diskurs 16:
Die Globalisierung der Kunst und die »Biennalen des Widerstands«
Eine Geschichte der Biennalen von der Peripherie her

 

Vortrag: Oliver Marchart
Moderation: Luisa Ziaja

Freitag, 11. April 2014, 19 Uhr
Universität für angewandte Kunst Wien, Dachgeschoß SRA, Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

Ein wesentlicher Aspekt sogenannter Globalisierung besteht in einem Prozess, den man als Dezentrierung des Westens bezeichnen kann. Diese Gewichtsverschiebung darf nicht ausschließlich an ökonomischen Indikatoren abgelesen werden. Sie beinhaltet zugleich einen Kampf um Hegemonie, also um Konsens und Zustimmung: um eine bestimmte legitime und doch imaginäre Kartographie unserer Welt. Dieser symbolische Kampf wird im Lokalen, im Nationalen und im Transnationalen zugleich ausgetragen. In ihm spielt das Kunstfeld eine bedeutsame Rolle, vielleicht sogar eine Vorreiterrolle, die verkannt wird, solange man es nur nach seiner ökonomischen und nicht auch nach seiner hegemonialen Funktion befragt. Und jene Institution des Kunstfelds, die das Lokale, Nationale und Transnationale vermitteln wie keine andere, ist die der Biennale. Biennalen sind, wenn man so will, Hegemoniemaschinen, die im Feld symbolischer Legitimationskämpfe das Lokale mit dem Globalen verknüpfen.

/ecm diskurs 15:
Der Aufstand der Gegenstände
Dauerausstellungen organisieren

 

Monika Sommer im Gespräch mit Beat Hächler und Otto Hochreiter

Freitag, 7. März 2014, 19 Uhr
Universität für angewandte Kunst Wien, Dachgeschoß SE B, Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

"Ich verlasse das Museum voller neuer Gedanken und mit vielen Fragen", so könnte ein Eintrag im BesucherInnen-Buch des Alpinen Museums Bern oder des Graz Museums lauten. Beide Museen erfanden sich an ihren traditionellen Standorten und in ihren historischen Gebäuden neu, realisierten bemerkenswerte Konzepte für ihre kulturhistorischen Dauerausstellungen und wurden jüngst mit der Nominierung für den "Europäischen Museumspreis 2013" belohnt.

Gemeinsam mit Beat Hächler und Otto Hochreiter diskutieren wir nach einer Kurzvorstellung der beiden Museen museologische Prämissen, geschichtsdidaktische Überlegungen und fragen schließlich nach den Methoden, Prozessen und Rahmenbedingungen der Neuaufstellungen. Wann gingen die Emotionen hoch? Gibt es einen Aufstand der Gegenstände? Welche Entscheidungen wurden bejubelt? Welche bereut?

/ecm diskurs 14:
Strategies for Contact Zones. On Radical Gallery Education

 

A conversation with Felicity Allen and Nora Sternfeld

Freitag, 17. Januar 2014, 19 Uhr
Universität für angewandte Kunst Wien, Dachgeschoß SE B, Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

In our talk we would like to actualise the term "contact zone", which was coined by the post-colonialist theoreticians Mary Louise Pratt and James Clifford in the 1990s and which has helped to conceptualize museums and education processes in recent years as spaces of negotiation. Pratt and Clifford describe contact zones as social spaces, in which diverse social and cultural positions come into contact and have to coexist – more or less conflictually – and be negotiated. The term describes shared/divided social spaces of contact, challenging existing concepts of community at the same time: it thwarts notions of "authenticity" as well as those of "powerlessness". This means that different histories, references and power relations can come into view, but without having to assume or construct cultural differentiation at the same time.
In response to these ideas, we will discuss the role of the museum when curating participatory programmes: how does the legal term "duty of care" translate into everyday processes and relationships? Is there a distinction between the concerns of exhibitionary curators and education curators in terms of social relationships? When or how should one privilege the aesthetic and intellectual demands of a participatory work in order to satisfy the demands of the work, audience and artist? Having previously been an employee at Tate, in 2013 Felicity switched for the first time from curator to participant, and took part in Suzanne Lacy's large-scale performance, Silver Action. She will draw on her experience at Tate to inform the discussion.

/ecm diskurs 13:
Collective Curating
More than a sum of its parts

 

Ana Devic, Kuratorin – What, How & for Whom?, Zagreb
Moderation: Luisa Ziaja, /ecm, Universität für angewandte Kunst Wien

8. April 2011, 19 Uhr
Seminarraum A, DG, Universität für angewandte Kunst Wien, Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

The lecture "More than a sum of its parts" aims to address the notion of collective curating from the perspective of various motivations embedded in the idea of intervention in existing social, institutional and ideological landscapes. Through presenting several collaborative projects in which WHW was involved, I will try to reflect on number of interrelated questions such as: How does collective curating intervene in the local contexts it addresses? What are the limits and possibilities of such interventions? Are they capable to rethink an exhibition as an open and collective resource?

/ecm diskurs 12:
Eine Stadt kuratieren
Das Modell "Kulturhauptstadt Europas" anhand der Beispiele Linz (2009) und Marseille-Provence (2013)

 

Ulrich Fuchs, stv. Intendant Kulturhauptstadt Europas Linz 2009 und Marseille-Provence 2013

4. März 2011, 19 Uhr
Seminarraum A, DG, Universität für angewandte Kunst Wien Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

Die Herausforderungen an eine Kulturhauptstadt Europas gehen weit über die Programmierung eines attraktiven Kulturangebots hinaus. Die Vorbereitungszeit von vier Jahren ist darauf angelegt, eine Stadt oder eine Region "zu lesen", ihre Geschichte und Gegenwart zu erfassen und gemeinsam mit den Verantwortlichen eine Perspektive für die weiteren Entwicklungsschritte zu planen, die für das Kulturhauptstadtjahr selbst, aber auch darüber hinaus Geltung hat. Wie nähert man sich diesen Herausforderungen? Woran bemessen sich Erfolg und/oder Scheitern?

/ecm diskurs 11:
"Haus der Identität" oder Wie erzähle ich eine Stadt?
Zur Neupositionierung des Stadtmuseums Nordico Linz

 

Andrea Bina, Leiterin Nordico – Museum der Stadt Linz
Moderation: Monika Sommer, ecm / Universität für angewandte Kunst Wien

22. Oktober 2010, 19 Uhr
Aktsaal, Universität für angewandte Kunst Wien, Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

Stadtmuseen oszillieren meist zwischen ihrer Aufgabe als Vitrine des jeweiligen historischen und kulturellen "Erbes" einerseits und ihrer (potenziell kritischen) Rolle als Verhandlungsraum von Lokalgeschichte und ihren ProtagonistInnen. Auch das Linzer Nordico Museum bewegt sich in diesem Spannungsfeld, in dem Stadtarchäologie und -geschichte ebenso Platz finden sollen wie Ausstellungen zu zeitgenössischer Kunst und Urbanität.

Andrea Bina, die am 1. Oktober 2010 als neue Leiterin angetreten ist, behandelt in ihrem Vortrag zentrale Fragen der Neupositionierung einer Institution: Durch welche Narrative und Darstellungsformen kann die historische und gegenwärtige Spezifizität der Stadt vermittelt werden? Welche Formate werden dem heterogenen Publikum und der vielseitigen Aufgabe des Museums gerecht? Welche Gruppen umschließt dieses Publikum: TouristInnen, BürgerInnen auf der Suche nach identitärer Selbstvergewisserung und/oder kritische Intellektuelle?

/ecm diskurs 10:
Transforming the Museum

 

Charles Esche, Direktor Van Abbemuseum Eindhoven
Moderation: Nora Sternfeld, ecm / Universität für angewandte Kunst Wien

25. Juni 2010, 19.30 Uhr
Wien Museum, Karlsplatz, 1040 Wien

Museums are in general defined by their collections, yet in the recent past the (consumerist) desire for the new has led to much more attention being given to temporary exhibitions and spectacular installations. The lecture will seek to describe aspects of museum history that might define a museum's possibility in the near future - a time when most public institutions are likely to be less well funded and rich collectors retreat behind the walls of their own vanity institutions. How can the collections, understood as material distillations of cultural memory and experience, be animated politically and aesthetically. Projects and programmes carried out over the past five years of the Van Abbemuseum in Eindhoven will be used to illustrate and assess how concrete projects might address the demands of artists, theorists and imagined publics. 

/ecm diskurs 09:
Unruhe im Museumsdepot.
Vortrag und Gespräch zur Deakzession von Kulturgut

 

Einführungsvortrag:
Unruhe im Museumsdepot: Sammlungsqualifizierung und Deakzession – eine Standortbestimmung,
Martina Griesser-Stermscheg, ecm / Univ. für angewandte Kunst Wien

Podiumsdiskussion mit:
Dieter Bogner, bogner cc. – die museumsplaner
Martina Griesser-Stermscheg, ecm / Univ. für angewandte Kunst Wien
Peter Keller, Dommuseum zu Salzburg / ICOM
Ulrike Vitovec, Volkskultur Niederösterreich GmbH
Moderation: Monika Sommer, ecm / Univ. für angewandte Kunst Wien

9. Juni 2010, 19.30 Uhr
SR A, Altbau Dachgeschoß, Universität für angewandte Kunst Wien, Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

Die UNESCO geht davon aus, dass weltweit etwa 60 Prozent der Museumsdepots einer kompletten Reorganisation bedürfen, um die jeweiligen Sammlungsbestände langfristig erhalten zu können. Im Health Heritage Index (HHI) von 2005 gaben 58 Prozent der befragten US-amerikanischen Museen an, dass allein durch schlechte Lagerung in den Depots erhebliche Schäden an den Sammlungen entstehen. Eine Realität, die wohl auch in Österreich zutrifft, vor allem in kleinen und mittleren Museen. Ursache ist jedoch nicht die bewusste Vernachlässigung, sondern die mangelnde Übersicht über tatsächlich vorhandene Bestände, die in vielen Fällen mehr An-Sammlung als Sammlung geworden sind, aber auch das ständige, oft beliebige Sammlungswachstum ohne die Definition und Einhaltung von klar formulierten Sammlungsstrategien.

Es besteht Handlungsbedarf. Die Theorie geht davon aus, dass Objekte beim Museumseintritt "dem ökonomischen Kreislauf" auf ewig entzogen werden (Pomian), dass also der Weg ins Museumsinventar eine Einbahn und zugleich Sackgasse ist. Die Praxis sucht mittlerweile nach alternativen Modellen, die eine Neubewertung vorhandener Bestände ("Sammlungsqualifizierung") und möglicherweise sogar eine Abgabe ("Deakzession") dieser zulassen. Beispiele hierfür sind uns aus Großbritannien, den skandinavischen Ländern, den Niederlanden und Deutschland bekannt, wo sich nicht nur die Rechtslage, sondern auch der öffentliche Diskurs um ein bisheriges Tabu-Thema erheblich von der österreichischen Situation unterscheidet.

/ecm diskurs 08:
Wem gehört das KHM?
Ein Gespräch über Öffentlichkeiten und Veränderungsprozesse in den Museen

 

Mit Sabine Haag, Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums Wien und Martin Fritz, Kurator, Berater und Publizist
Moderation: Luisa Ziaja, ecm / Universität für angewandte Kunst Wien

21. Mai 2010, 19 Uhr
Aktsaal, Universität für angewandte Kunst Wien, Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

Seit ihrem Antritt Anfang 2009 als Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums hat Sabine Haag durch Aktionen wie das Open House, Kopien von Meisterwerken im öffentlichen Raum wie auch einer günstigen Jahreskarte wiederholt Signale einer Öffnung des Hauses für breitere Bevölkerungsschichten gesetzt. Während die Museen dem Anspruch nach "allen" zugänglich sein sollen – oder als öffentliche Institutionen genau genommen sogar "allen" gehören –, waren und sind sie Orte der sozialen Distinktion, die in erster Linie der (Selbst-)Repräsentation einer bürgerlichen Öffentlichkeit dienen. Das spannungsreiche Verhältnis von Museum und Öffentlichkeit wird seit einigen Jahren wieder verstärkt diskutiert: Zum einem in Verbindung mit Schlagwörtern wie "Social Inclusion" und "Partizipation" zum anderen aber auch in Hinblick auf neue Modelle von Institutionen, die sich dezidiert als politische Öffentlichkeit verstehen.
Welche Rolle spielen diese Diskurse für die Positionierung des KHM? Wie öffentlich ist das Museum? Welche Öffentlichkeiten adressieren die Initiativen des letzten Jahres? Woran lässt sich messen, wie öffentlichkeitswirksam ein Museum ist? Und wie definiert das Haus unter neuer Leitung seinen gesellschaftlichen Anspruch? 

/ecm diskurs 07:
Politik des Ausstellens

 

Marius Babias, Kurator und Kunsttheoretiker, Direktor neuer berliner kunstverein, Berlin
Moderation: Luisa Ziaja, ecm / Universität für angewandte Kunst Wien

11. Dezember 2009, 19 Uhr
Expositur Vordere Zollamtsstraße 3, 1030 Wien

Das Verhältnis zwischen Kunst und Politik verharrt in zwei scheinbar unlösbaren Paradoxien. Das erste Paradox betrifft das sukzessive Verschwinden der Öffentlichkeit als Forum gesellschaftlicher Konfliktaustragung aus den westlichen Demokratien. Das zweite Paradox betrifft das Verhältnis zwischen Kunst und Gesellschaft heute: Die im Prozess der Globalisierung immer brutaler werdende kapitalistische Gesellschaft schmückt sich mit immer kritischer werdenden Mikroöffentlichkeiten, wovon eine hochgradig symbolische die Bildende Kunst ist. Der Vortrag diskutiert, inwieweit die Kunst und ihre Institutionen durch die Mobilisierung kritischer Inhalte dazu beitragen können, die Vorstellung von Öffentlichkeit als Forum gesellschaftlicher Konfliktaustragung zu stärken. Gilt noch die postmarxistische Maxime der historischen KonzeptkünstlerInnen, dass die Gesellschaft in genau den Formen in Frage gestellt werden muss, für die diese Gesellschaft die größte Hochachtung hegt, nämlich für ihre kulturellen Erzeugnisse? Oder ist das Politische, das eine gewisse Renaissance im Kunstfeld erlebt, lediglich eine strategische Positionierung im Kunstmarkt?

/ecm diskurs 06:
Kunstvermittlung
Zwischen kritischer Praxis und Dienstleistung auf der documenta 12

 

Carmen Mörsch, Künstlerin und Kunstvermittlerin, Leiterin des Institute for Art Education der Kunsthochschule Zürich
Sara Hossein, Kunstvermittlerin, ScienceCenter-Netzwerk
Nora Landkammer, Kunstvermittlerin, wiss. Mitarbeiterin am Institute for Art Education der Kunsthochschule Zürich
Moderation: Nora Sternfeld, ecm / Univ. für angewandte Kunst Wien

9. Oktober 2009, 18.30 Uhr
Sala terrena, Ausstellungszentrum Heiligenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5 bzw. Grashofgasse 3, 1010 Wien

Kunstvermittlung auf einer Grossveranstaltung als kritische und dialogische Praxis zu denken war die Herausforderung der Vermittlung auf der documenta 12. Carmen Mörsch hat die documenta 12 Vermittlung wissenschaftlich begleitet. Im teambasierten Aktionsforschungsprojekt haben 21 VermittlerInnen ihre Praxis beforscht: aus der Vermittlungspraxis wurden Fragestellungen und Forschungsdesigns im Team erarbeitet, "on the job" durchgeführt und im Forum reflektiert. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts liegen nun als Teil der zweibändigen Publikation zur d12 Vermittlung vor.

Der Vortrag stellt das Teamforschungsprojekt im Kontext der Formate und Methoden der Vermittlung auf der d12 - vom lokalen Beirat der d12 über das Projekt "Die Welt bewohnen" und das Kinder- und Jugendprogramm "aushecken" zu Führungen und Vermittlungsprojekten mit lokalen und translokalen Interessensgruppen – vor. Sara Hossein und Nora Landkammer aus dem Forschungsteam geben im Anschluss beispielhaft Einblicke in Fragestellungen und Auseinandersetzungen im Teamforschungsprojekt.

KUNSTVERMITTLUNG 1. Arbeit mit dem Publikum, Öffnung der Institution. Formate und Methoden der Kunstvermittlung auf der documenta 12. Hrsg. von Ayse Güleç, Claudia Hummel, Sonja Parzefall, Ulrich Schötker und Wanda Wieczorek, Berlin: diaphanes, 2009
KUNSTVERMITTLUNG 2. Zwischen kritischer Praxis und Dienstleistung auf der documenta 12. Ergebnisse eines Forschungsprojekts. Hrsg. von Carmen Mörsch und dem Forschungsteam der documenta 12 Vermittlung, Berlin: diaphanes, 2009.

/ecm diskurs 05:
Möblierung der Wissenschaft

 

Anke te Heesen, Professorin am Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, Universität Tübingen
Moderation: Monika Sommer, ecm / Univ. für angewandte Kunst Wien

Freitag, 13. März 2009, 18.30 Uhr
Sala Terrena, Heiligenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien

Dass wir von "Räumen des Wissens" sprechen und diese Räume wie Labor oder Hörsaal auch beschreiben und analysieren, gehört mittlerweile zum Standard der wissenschaftsgeschichtlichen Forschung. Dass diese Räume wiederum Mikrostrukturen aufweisen, die sich in Form von Schränken, Schubladen oder anderen Behältern ausdrücken, wird eher noch am Rande verhandelt. Der Vortrag setzt sich zum Ziel, die Bedeutung des Schrankes bei der Generierung von Wissen darzustellen und wird so eine Phänomenologie eines zentralen "wissenschaftlichen Apparates" vorstellen.

ORF-Interview von Lukas Wieselberg mit Anke te Heesen im Rahmen ihres /ecm Vortrags:
http://science.orf.at/science/news/154985

/ecm diskurs 04:
Performing Display
Zur Politik des Präsentierens

 

Beatrice von Bismark, Professorin für Kunstgeschichte und Bildwissenschaft, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Moderation: Luisa Ziaja, ecm / Universität für angewandte Kunst Wien

Freitag, 24. Oktober 2008, 17 Uhr
Ausstellungszentrum Heiligenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien

Die Mittel und Verfahren des Zeigens künstlerischer und kultureller Produkte kommen in der aktuellen kuratorischen Praxis immer häufiger auch in selbstreflexiver Weise zum Einsatz. Es handelt sich dabei um eine Vorgehensweise, die die BetrachterInnen mit einer Vielzahl dynamischer Beziehungen der verschiedenen Ausstellungskomponenten untereinander konfrontiert. Solche Adressierungen entwickeln in ganz spezifischer Weise gesellschaftlich relevante, kritische Potenziale.

/ecm diskurs 03:
Doing Difference Differently?
New Museum Approaches to Cultural Diversity

 

Sharon Macdonald, Professorin für Sozialanthropologie, University of Manchester
Moderation: Charlotte Martinz-Turek, ecm / Universität für angewandte Kunst Wien

Samstag, 28. Juni 2008, 18.00 Uhr
Ausstellungszentrum Heiligenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien 

/ecm diskurs 02:
Making Culture, Changing Society: Museums and Colonialism

 

Tony Bennett, Professor für Soziologie und Direktor des ESRC Centre for Research on Socio-cultural Change, The Open University, Manchester
Moderation: Charlotte Martinz-Turek, ecm / Universität für angewandte Kunst Wien

Freitag, 27. Juni 2008, 18.00 Uhr
Ausstellungszentrum Heiligenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien 

/ecm diskurs 01:
Access

 

Samstag, 29. März 2008, 19 Uhr
Ausstellungszentrum Heiligenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien

Irit Rogoff, Professor of Visual Cultures, Goldsmiths College, London
Moderation: Nora Sternfeld, ecm / Universität für angewandte Kunst Wien

The lecture is adressing the field of art, exhibitions and museums and asks how to shift from a dictated imperative to provide 'accessibility' to displayed culture, to another possibility, one of forging through it, some form of 'access' to the culture at large.

In contemporary Western culture we labour under the constant exhortation from funding and policy making bodies and liberal politics to be 'accessible'. But providing easy points of entry into culture for mass audiences signals a very limited idea of culture as a readily available culmination of information and stimuli. The lecture is proposing a differentiated notion of 'access' regarding its potential opening towards a re-articulation of well known questions. At this point appears a reformulation of the concept of 'passion' not as romantic hyperbole, but as the drive to turn thought into action.

Irit Rogoff holds a university chair in Visual Culture at Goldsmiths College, London University and is director of an AHRB funded international research project "Cross Cultural Contemporary Arts". She writes extensively on conjunctions of critical theory and contemporary arts with particular interest in issues of geography, location, performativity and cultural difference. Rogoff is the author of "Terra Infirma – Geography's Visual Culture" (2001) and is presently working on a study of the participatory entitled "Looking Away – Participating Singularities and Ontological Communities". She has curated recently "De-Regulation – with the work of Kutlug Ataman" (Antwerp, Herzylia, Berlin 2007/8) and "Academy – Learning and Teaching" (Eindhoven, Antwerp 2006).