You are using an unsupported browser, so some features may not work. Please upgrade to a modern browser
Ihr Webbrowser ist veraltet und wird leider nicht in vollem Umfang unterstützt.
 

Positionen
Perspektiven
Praxen

 

Die Reihe /ecm diskurs der Universität für angewandte Kunst Wien führt zeitgenössische Positionen aus Theorie und Praxis des Kultur- und Ausstellungsbetriebs zusammen. Lokale und internationale AkteurInnen diskutieren zu aktuellen Themen oder vermitteln über Vorträge theoretische Ansätze und Potenziale einer progressiven Ausstellungspraxis. /ecm–diskurs. positionen/perspektiven/praxen ist die Vortrags- und Diskussionsreihe des /ecm Masterlehrgangs für Ausstellungstheorie und -praxis. Renommierte ExpertInnen diskutieren dabei postkoloniale und transnationale Herausforderungen an Museumsarbeit ebenso wie neue kuratorische Strategien und Möglichkeiten der Wissensproduktion in Ausstellungen.

Felicity Allen / Marius Babias / Gerald Bast / Tony Bennett / Andrea Bina / Beatrice von Bismarck / Dieter Bogner / Friedrich von Bose / Matti Bunzl / Renata Cervetto Garcia / Ramesch Daha / Ana Devic / Lynn D. Dierking / Sonja Eismann / Charles Esche / John Falk / Michael Fehr / Angelika Fitz / Martin Fritz / Ulrich Fuchs / Kinga German / Can Gülcü / Sabine Haag / Beat Hächler / Dóra Hegyi / Otto Hochreiter / Sara Hossein / Peter Keller / Nora Landkammer / Sharon MacDonald / Nataša Mackuljak / Oliver Marchart / Ivana Marjanović / Léontine Meijer-van Mensch / Shaheen Merali / Carmen Mörsch / Gregor Muir / Bonaventure Soh Bejeng Ndikung / Hannah Rosa Oellinger / Lisl Ponger / Lauence Rassel / Oliver Rathkolb / Irit Rogoff / Stella Rollig / Martin Schmidl / Chris Sharp / Joshua Simon / Katja Stecher / Anke te Heesen / Ulrike Vitovec / 

/ecm diskurs 32:
Was wollen wir von der Zukunft? Museumsvisionen zwischen Möglichkeitssinn und Wirklichkeitssinn.

 

Gerald Bast Rektor Universität für angewandte Kunst Wien, Angelika Fitz Direktorin AZW Wien, Stella Rollig Direktorin Belvedere und 21er Haus Wien im Gespräch mit Beatrice Jaschke Co-Leiterin /ecm Wien

Mittwoch, 28. Juni 2017, 19.00 Uhr
Im Rahmen der essence, der Jahresausstellung der Angewandten

Die Zukunft ist in aller Munde. Gegen den Stillstand wird sie in Zeiten der Krise zum Motor für emanzipative Ansprüche, aber auch für die Implementierung eines neoliberalen „change managements“ herangezogen. So stellt sich die Frage, welche Zukunft des Museums wir meinen. Denn Museen befinden sich heute in einem Spannungsfeld zwischen Ökonomisierung, Erfolgsdruck und einem ebenso politischen wie wissenschaftlichen Anspruch gesellschaftlicher Partizipation. So entsteht ein Diskurs, der Demokratisierung fordert, während Institutionen zugleich Tendenzen der Privatisierung und Refeudalisierung ausgesetzt sind. Wie positionieren sich Institutionen in diesen Widersprüchen? Und welche Weichen für welche mögliche Zukunft werden dabei gestellt?

Die Diskussion ist ein Anlass gemeinsam mit EntscheidungsträgerInnen, die für progressive Ansätze stehen, über Gegenwart und Zukunft des Museums nachzudenken und dabei grundsätzliche Visionen wie auch konkrete Programmatiken zu formulieren.

Eintritt frei, Anmeldungen erbeten unter ecm_anmeldung@uni-ak.ac.at

/ecm diskurs 31:
Das Jüdische Museum Berlin, das ich mir erträume.

 

Vortrag Léontine Meijer-van Mensch Direktorin Jüdisches Museum Berlin
Moderation Monika Sommer /ecm Leitungsteam, Direktorin Haus der Geschichte Österreich

Samstag, 13. Mai 2017, 19.00 Uhr
Universität für angewandte Kunst Wien, Stubenring 3, 1010 Wien, Dachgeschoß SR 3

Das Jüdische Museum Berlin steht an einem Wendepunkt: Im Februar diesen Jahres folgte die Niederländerin Léontine Meijer-van Mensch der bisherigen Programmdirektorin Cilly Kugelmann nach, die diese Aufgabe nahezu seit der Eröffnung des Museums im Daniel Liebeskind-Bau 2001 inne hatte.

Was erträumt sich Meijer-van Mensch vom Jüdischen Museum Berlin, das sich als lebendiger Ort der Reflexion über die jüdische Geschichte und Kultur sowie über Migration und Diversität in Deutschland versteht? Wie wirkt sich die fundierte museologische Positionierung von Léontine Meijer-van Mensch auf die Programmgestaltung aus? Wie bzw. in welchen Bereichen der Museumsarbeit wird die museologische Reflexion in die Praxis Eingang finden?

Eintritt frei, Anmeldungen erbeten unter ecm_anmeldung@uni-ak.ac.at