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Kuratieren als antirassistische Praxis

 

Hg. von Natalie BAYER/Belinda KAZEEM-KAMINSKI/Nora STERNFELD

Mit Text- und künstlerischen Beiträgen von Kemi BASSENE, Natalie BAYER/Mark TERKESSIDIS, Imayna CACERES/Sunanda MESQUITA/Sophie UTIKAL, Nuray DEMIR/Nanna HEIDENREICH, Silvina DER-MEQUERDETCHIAN, Bonaventure SOH BEJENG NDIKUNG, Minna HENRIKSSON, Thomas J. LAX, Verena MELGAREJO WEINANDT, Bahareh SHARIFI/Sandrine MICOSSÉ-AIKINS, Katharina MORAWEK, Naomi RINCON GALLARDO, Nora STERNFELD, Third Space Helsinki (Marianne NIEMELÄ/Christopher WESSELS/Ahmed AL-NAWAS), Jelena VESIĆ u.a. 

Die Publikation Kuratieren als antirassistische Praxis reflektiert Museen und Ausstellungen in der Gegenwart aus Perspektive der Institutionskritik, postkolonialen Museologie sowie der kritischen Migrations- und Regimeforschung. Dabei geht es aber auch über die kritische Analyse hinaus, um Strategien und Handlungsformen verschiedener Ansätze zu versammeln, die ein Kuratieren als antirassistische Praxis denkbar machen. Die Beitragenden des Sammelbandes fokussieren Handlungsmacht an den Schnittstellen zwischen sozialen Kampffeldern und kuratorischen Praxen. Dabei zeigen sie verschiedene Verhältnisse im Kämpfen um und gegen Repräsentation auf. In diesem Sinne stehen Strategien wie Talking Back ebenso im Fokus wie Kontaktzonen und Ansätze der Wiederaneignung.

 

Die Publikation erscheint im Rahmen der Publikationsreihe
curating. ausstellungstheorie & praxis

 

Ausgehend von aktuellen Debatten im Ausstellungsfeld versammelt die Publikationsreihe theoretisch fundierte Ausstellungs- und Museumsanalysen, reflektiert Praktiken des Ausstellens und widmet sich im Sinne eines „angewandten Ausstellens“ Handlungsräumen experimenteller kuratorischer Strategien.

Die Publikationsreihe wird herausgegeben von Martina GRIESSER, Christine HAUPT-STUMMER, Renate HÖLLWART, Beatrice JASCHKE, Monika SOMMER, Nora STERNFELD, Luisa ZIAJA und erscheint in der Edition Angewandte. Buchreihe der Universität für angewandte Kunst Wien, herausgegeben von Rektor Gerald BAST.

 

Save the date – Buchpräsentation

 

23. November 2017
Universität für Angewandte Kunst

Der Sammelband reflektiert Museen und Ausstellungen aus Perspektive der postkolonialen Museologie sowie der kritischen Migrations- und Regimeforschung. Dabei geht es über die kritische Analyse hinaus, um die Versammlung von Strategien und Handlungsformen, die Kuratieren als antirassistische Praxis denkbar machen. Moderiert von Can Gülcü sprechen die Herausgeberinnen über Handlungsmacht an den Schnittstellen zwischen sozialen Kampffeldern und kuratorischen Praxen. Dabei tritt das Verhältnis von Kämpfen um und gegen Repräsentation in den Blick. Während die Ansätze diskutiert werden, geben Projektionen Einblick in das Buch.

Gestaltung und Projektionen: Renate Höllwart
Moderation: Can Gülcü
Herausgegeben von: Natalie Bayer, Belinda Kazeem-Kaminski, Nora Sternfeld

Gegen den Stand der Dinge.
Objekte in Museen und Ausstellungen

 

Edition Angewandte, curating. ausstellungstheorie & praxis
Hg. von Martina GRIESSER, Christine HAUPT-STUMMER, Renate HÖLLWART, Beatrice JASCHKE, Monika SOMMER, Nora STERNFELD, Luisa ZIAJA, Wien 2016.

Die Publikation Gegen den Stand der Dinge reflektiert eine aktuelle Verschiebung in der Auseinandersetzung mit materieller Kultur. Denn im Museums- und Ausstellungsfeld sind in den letzten Jahren Objekte neu in den Fokus gerückt: In den »material culture studies«, der Soziologie und der zeitgenössischen Kunst wurde den Dingen zunehmend Handlungsmacht attestiert. Die Beiträge in diesem Band verfolgen »Dinggeschichten« und »Objektkarrieren«, loten neue Debatten um einen Neomaterialismus aus und eröffnen unerwartete Perspektiven auf Sammlungsgegenstände. Aus den Feldern der Kunsttheorie sowie der Material- und Kulturwissenschaften fragen sie nach neuen Herangehensweisen an Produktionsbedingungen, Erinnerungspraxen, Materialitäten und Objekte in Museen und Ausstellungen.