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/ecm diskurs 29:
Kunst als politisches Feld

 

Helmut Draxler, Professor für Kunsttheorie, Universität für angewandte Kunst Wien, Ivana Marjanović, Nataša Mackuljak, Künstlerische Leitung WienWoche, Nora Sternfeld, Professorin für Curating and Mediating Art, Aalto University Helsinki und Co–Leiterin /ecm, Wien, im Gespräch mit Oliver Marchart, Professor für Politische Theorie, Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien
Begrüßung: Beatrice Jaschke, Co–Leiterin /ecm, Wien

Freitag, 13. Jänner 2017, 14–16 Uhr
Universität für angewandte Kunst Wien, Eingang Stubenring 3, 1010 Wien, Hörsaal 1

Künstlerische Praxis erkundet oftmals neue Formen der Analyse politischer und sozialer Zusammenhänge und geht – wie etwa in den Sozialprotesten der Jahre um 2011 – immer wieder Verbindungen mit Praktiken des politischen Aktivismus ein. In der Geschichte sind Kunst und Politik freilich immer schon Verbindungen eingegangen, sofern Kunst zur Legitimation von Herrschaftsformationen – wie etwa der Kirche, des Hofes oder der aufsteigenden Klasse des Bürgertums – diente. Wo sind heute die Verbindungen von Kunst und Politik zu verorten? Und worin besteht gegenwärtig die soziale und politische Funktion des Kunstfelds?

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem /ecm und Politische Theorie, Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien

Eintritt frei. Anmeldung erbeten unter
ecm_anmeldung@uni-ak.ac.at

Gegen den Stand der Dinge.
Objekte in Museen und Ausstellungen

 

Edition Angewandte, curating. ausstellungstheorie & praxis
Hg. von Martina GRIESSER, Christine HAUPT-STUMMER, Renate HÖLLWART, Beatrice JASCHKE, Monika SOMMER, Nora STERNFELD, Luisa ZIAJA, Wien 2016.

Die Publikation Gegen den Stand der Dinge reflektiert eine aktuelle Verschiebung in der Auseinandersetzung mit materieller Kultur. Denn im Museums- und Ausstellungsfeld sind in den letzten Jahren Objekte neu in den Fokus gerückt: In den »material culture studies«, der Soziologie und der zeitgenössischen Kunst wurde den Dingen zunehmend Handlungsmacht attestiert. Die Beiträge in diesem Band verfolgen »Dinggeschichten« und »Objektkarrieren«, loten neue Debatten um einen Neomaterialismus aus und eröffnen unerwartete Perspektiven auf Sammlungsgegenstände. Aus den Feldern der Kunsttheorie sowie der Material- und Kulturwissenschaften fragen sie nach neuen Herangehensweisen an Produktionsbedingungen, Erinnerungspraxen, Materialitäten und Objekte in Museen und Ausstellungen.