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FUTURE undone

Eine Versuchsanordnung über die Zukunft des Museums und das Museum der Zukunft

 


Presseführung: Mo, 09.10.2017, 10:30 Uhr
Ausstellungseröffnung: Mo, 09.10.2017, 19:00 Uhr
Dauer und Öffnungszeiten: 10.10.2017 – 29.10.2017, täglich 12.00 – 20.00 Uhr
Ort: AIL Angewandte Innovation Laboratory, Franz-Josefs-Kai 3, 1010 Wien

Welche Bedeutung werden Museen in Zukunft haben? Wie werden gesellschaftliche Verhältnisse in ihnen verhandelt? Durch den Blick auf Geschichte, Gegenwart und Zukunft befasst sich FUTURE undone kritisch mit Beziehungen und Konflikten zwischen Museen und Gesellschaft. Das Projekt erforscht Museen als Speicher, Erinnerungsorte und öffentliche Räume und thematisiert seine Ökonomien. Es zeigt historische und aktuelle Utopien, Reklamationen, Proteste, Visionen und Träume. Ein Fokus liegt auf der Diskussion von Machtverhältnissen und Ausschlüssen in Vergangenheit und Gegenwart. Mit Ausstellungsobjekten, einem Public Program und Aktionen im öffentlichen Raum lädt FUTURE undone dazu ein, in einem kollektiven Prozess über das Museum der Zukunft und die Zukunft des Museums nachzudenken.

FUTURE undone

Die Ausstellung wird kuratiert von den 24 Teilnehmer*innen des /ecm-Masterlehrgangs für Ausstellungstheorie und -praxis der Universität für angewandte Kunst Wien.

Programmfolder

www.futureundone.at
www.facebook.com/futureundone
www.instagram.com/futureundone

Kuratieren als antirassistische Praxis

 

Hg. von Natalie BAYER / Belinda KAZEEM-KAMIŃSKI / Nora STERNFELD

Mit Text- und künstlerischen Beiträgen von Kemi BASSENE / Natalie BAYER, Mark TERKESSIDIS / Belinda KAZEEM-KAMIŃSKI / Imayna CACERES, Sunanda MESQUITA, Sophie UTIKAL / Nuray DEMIR, Nanna HEIDENREICH, Silvina DER-MEQUERDETCHIAN / Bonaventure SOH BEJENG NDIKUNG / Minna HENRIKSSON / Thomas J. LAX / Verena MELGAREJO WEINANDT / Bahareh SHARIFI, Sandrine MICOSSÉ-AIKINS / Katharina MORAWEK / Naomi RINCON GALLARDO / Nora STERNFELD / Third Space Helsinki (Marianne NIEMELÄ, Christopher WESSELS, Ahmed AL-NAWAS) / Jelena VESIĆ u.a.

Die Publikation Kuratieren als antirassistische Praxis reflektiert Museen und Ausstellungen in der Gegenwart aus Perspektive der Institutionskritik, postkolonialen Museologie sowie der kritischen Migrations- und Regimeforschung. Dabei geht es aber auch über die kritische Analyse hinaus, um Strategien und Handlungsformen verschiedener Ansätze zu versammeln, die ein Kuratieren als antirassistische Praxis denkbar machen. Die Beitragenden des Sammelbandes fokussieren Handlungsmacht an den Schnittstellen zwischen sozialen Kampffeldern und kuratorischen Praxen. Dabei zeigen sie verschiedene Verhältnisse im Kämpfen um und gegen Repräsentation auf. In diesem Sinne stehen Strategien wie Talking Back ebenso im Fokus wie Kontaktzonen und Ansätze der Wiederaneignung.

Cover: Naomi Rincón Gallardo. The Formaldehyde Trip (2017) Photo: Eliana Cetto.

 

Die Publikation erscheint im Rahmen der Publikationsreihe
curating. ausstellungstheorie & praxis

 

Ausgehend von aktuellen Debatten im Ausstellungsfeld versammelt die Publikationsreihe curating. ausstellungstheorie & praxis theoretisch fundierte Ausstellungs- und Museumsanalysen, reflektiert Praktiken des Ausstellens und widmet sich im Sinne eines „angewandten Ausstellens“ Handlungsräumen experimenteller kuratorischer Strategien.

Die Publikationsreihe wird herausgegeben von Martina GRIESSER / Christine HAUPT–STUMMER / Renate HÖLLWART / Beatrice JASCHKE / Monika SOMMER / Nora STERNFELD / Luisa ZIAJA und erscheint in der Edition Angewandte. Buchreihe der Universität für angewandte Kunst Wien, herausgegeben von Rektor Gerald BAST.

 

Save the date – Buchpräsentation

 

23. November 2017
Universität für angewandte Kunst Wien

Der Sammelband reflektiert Museen und Ausstellungen aus Perspektive der postkolonialen Museologie sowie der kritischen Migrations- und Regimeforschung. Dabei geht es über die kritische Analyse hinaus, um die Versammlung von Strategien und Handlungsformen, die Kuratieren als antirassistische Praxis denkbar machen. Moderiert von Can Gülcü sprechen die Herausgeberinnen über Handlungsmacht an den Schnittstellen zwischen sozialen Kampffeldern und kuratorischen Praxen. Dabei tritt das Verhältnis von Kämpfen um und gegen Repräsentation in den Blick. Während die Ansätze diskutiert werden, geben Projektionen Einblick in das Buch.

Begrüßung Rektor Gerald BAST
Die Herausgeberinnen Natalie BAYER, Belinda KAZEEM–KAMIŃSKI und Nora STERNFELD im Gespräch mit Can GÜLCÜ
Live-Act von EBOW
Gestaltung und Projektionen von Renate HÖLLWART