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The Essence 17

future undone
Eine Versuchsanordnung über die Zukunft des Museums und das Museum der Zukunft

 

Das Museum ist Teil der Gesellschaft. Doch wie findet Gesellschaft im Museum statt? Wie wird die Zukunft des Museums aussehen, und wie das Museum der Zukunft? Der /ecm-Lehrgang öffnet auf der essence einen Raum, der Besucher*innen dazu einlädt, sich an der Auseinandersetzung mit Visionen über Gegenwart und Zukunft des Museums mit Fragen, Gedanken und Anregungen zu beteiligen. Historische und gegenwärtige Quellen aus dem Rechercheprozess der Vorbereitung des diesjährigen /ecm-Ausstellungsprojekts future undone vermitteln Einblicke in Inhalt und Arbeitsweise der Kurator*innen. Sie bilden den Rahmen dafür Ideen, Reflexionen und Forderungen zu teilen und zu erweitern.

Mit einem Museums-Zukunfts-Zufalls-Generator tauschen wir Zukunftsentwürfe aus und laden zu zwei Lesekreisen, in denen wir am Beispiel ausgewählter Texte gemeinsam weiterdenken, debattieren und mögliche Handlungsanweisungen formulieren. Die Ergebnisse werden Teil des Arbeitsprozesses für die /ecm-Ausstellung, die der Lehrgang am 9. Oktober 2017 im Angewandten Innovation Lab (AIL) eröffnet.

Ausstellungsdauer
28. Juni bis 11. Juni 2017
Alte Post
Dominikanerbastei 11/Postsgasse 8
1010 Wien

Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag 14.00 bis 18.00 Uhr
Donnerstag 14.00 bis 21.00 Uhr

Termine
Dienstag, 27. Juni 2017, 19.00 Uhr Eröffnung The Essence 17
Mittwoch, 28. Juni 2017, 19.00 Uhr /ecm diskurs
Donnerstag, 29. Juni 2017, 17.00 Uhr Lesekreis
Donnerstag, 6. Juli 2017, 17.00 Uhr Lesekreis

Eintritt frei
Anmeldung unter: ecm_anmeldung@uni-ak.ac.at

Kuratieren als antirassistische Praxis

 

Hg. von Natalie BAYER / Belinda KAZEEM-KAMIŃSKI / Nora STERNFELD

Mit Text- und künstlerischen Beiträgen von Kemi BASSENE / Natalie BAYER, Mark TERKESSIDIS / Belinda KAZEEM-KAMIŃSKI / Imayna CACERES, Sunanda MESQUITA, Sophie UTIKAL / Nuray DEMIR, Nanna HEIDENREICH, Silvina DER-MEQUERDETCHIAN / Bonaventure SOH BEJENG NDIKUNG / Minna HENRIKSSON / Thomas J. LAX / Verena MELGAREJO WEINANDT / Bahareh SHARIFI, Sandrine MICOSSÉ-AIKINS / Katharina MORAWEK / Naomi RINCON GALLARDO / Nora STERNFELD / Third Space Helsinki (Marianne NIEMELÄ, Christopher WESSELS, Ahmed AL-NAWAS) / Jelena VESIĆ u.a.

Die Publikation Kuratieren als antirassistische Praxis reflektiert Museen und Ausstellungen in der Gegenwart aus Perspektive der Institutionskritik, postkolonialen Museologie sowie der kritischen Migrations- und Regimeforschung. Dabei geht es aber auch über die kritische Analyse hinaus, um Strategien und Handlungsformen verschiedener Ansätze zu versammeln, die ein Kuratieren als antirassistische Praxis denkbar machen. Die Beitragenden des Sammelbandes fokussieren Handlungsmacht an den Schnittstellen zwischen sozialen Kampffeldern und kuratorischen Praxen. Dabei zeigen sie verschiedene Verhältnisse im Kämpfen um und gegen Repräsentation auf. In diesem Sinne stehen Strategien wie Talking Back ebenso im Fokus wie Kontaktzonen und Ansätze der Wiederaneignung.

Cover: Naomi Rincón Gallardo. The Formaldehyde Trip (2017) Photo: Eliana Cetto.

 

Die Publikation erscheint im Rahmen der Publikationsreihe
curating. ausstellungstheorie & praxis

 

Ausgehend von aktuellen Debatten im Ausstellungsfeld versammelt die Publikationsreihe curating. ausstellungstheorie & praxis theoretisch fundierte Ausstellungs- und Museumsanalysen, reflektiert Praktiken des Ausstellens und widmet sich im Sinne eines „angewandten Ausstellens“ Handlungsräumen experimenteller kuratorischer Strategien.

Die Publikationsreihe wird herausgegeben von Martina GRIESSER / Christine HAUPT–STUMMER / Renate HÖLLWART / Beatrice JASCHKE / Monika SOMMER / Nora STERNFELD / Luisa ZIAJA und erscheint in der Edition Angewandte. Buchreihe der Universität für angewandte Kunst Wien, herausgegeben von Rektor Gerald BAST.

 

Save the date – Buchpräsentation

 

23. November 2017
Universität für angewandte Kunst Wien

Der Sammelband reflektiert Museen und Ausstellungen aus Perspektive der postkolonialen Museologie sowie der kritischen Migrations- und Regimeforschung. Dabei geht es über die kritische Analyse hinaus, um die Versammlung von Strategien und Handlungsformen, die Kuratieren als antirassistische Praxis denkbar machen. Moderiert von Can Gülcü sprechen die Herausgeberinnen über Handlungsmacht an den Schnittstellen zwischen sozialen Kampffeldern und kuratorischen Praxen. Dabei tritt das Verhältnis von Kämpfen um und gegen Repräsentation in den Blick. Während die Ansätze diskutiert werden, geben Projektionen Einblick in das Buch.

Begrüßung Rektor Gerald BAST
Die Herausgeberinnen Natalie BAYER, Belinda KAZEEM–KAMIŃSKI und Nora STERNFELD im Gespräch mit Can GÜLCÜ
Live-Act von EBOW
Gestaltung und Projektionen von Renate HÖLLWART